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On n’a pas tous les jours 20 ans, man wird nicht jeden Tag 20, besagt das Lied! 20 Frühlinge, die Zeit, wo alles schön ist und nichts unmöglich scheint. Mit 20 fällt einem alles leicht. Schauen wir auf die Anfänge bei den Klubs der Jungzüchter zurück, so überwogen natürlich genau diese Gefühle.
Die Rückschau auf Vergangenes hat aber etwas Verstaubtes an sich, und so werfen wir lieber einen Blick auf die zahlreichen Neuigkeiten, welche die Klubs bewirkt haben: Vorbereitung der Expo, Einzelrichter, professionelle Fotos und Werbung für die Zucht. All dies gehört heute zum Alltag in der Schweiz. Dank der Ausstellungen werden die Tiere heute in der Zucht besser betreut. Wachstumskontrolle (Messung), Fütterung, Schur, Sauberkeit sind Eingriffe, die den Viehertrag begünstigen. Die dadurch hervorgerufene Motivation hat den gesamten Sektor belebt. Man denke dabei an die Vergebung von Herdennamen, die echte lineare Beschreibung und Einstufung und zahlreiche Dienstleistungen. Ohne rot zu werden dürfen wir sagen, dass sich die Jungen mit Freude und Enthusiasmus in gewisse Bereiche eingemischt haben. Ganz Europa beneidet uns für diese Begeisterung. Welch eine Freude zu sehen, dass bei uns Wirklichkeit wird, was vor 20 Jahren in Nordamerika Bewunderung hervorrief!
Die Landwirtinnen und Landwirte für ihren Beruf zu motivieren, ihn in den Augen der anderen Kreise und der Konsumentinnen und Konsumenten attraktiv zu gestalten, das scheint mir heute das Erfolgsrezept unseres Klubs. Möge bereits Errungenes nicht stagnieren und nach und nach zu einem „Opa-System“ verkommen – das ist unser Wunsch für die nächsten 20 Jahre.
Die Jugend ist enthusiastisch. Mögen die Jungzüchter diese Lebendigkeit gut umzusetzen wissen.
Alles Gute zum Jubiläum.
Jean-François Ecoffey
Gründungsmitglied |